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Talk for Nature auf der Grünen Woche 2010

http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/landwirtschaft/talk_for_nature/

Lebensmittel der Zukunft – von Bauernhöfen oder aus Agrarfabriken?

Und es war wirklich eine spannende Podiumsdiskussionen mit vielen prominenten Gästen.

Geleitet von der Begrüßung und dem Schlusswort des BUND Vorsitzenden Prof. Dr. Hubert Weiger, der deutliche Worte fand, um auf die fatale Situation in der Agrarwirtschaft hinzuweisen - siehe den Agrar Express (pdf-Datei).

Benny Härlin, Leiter des Berliner Büros der Zukunftsstiftung Landwirtschaft, referierte über globale Zusammenhänge der Welternährungssituation. Dass "Weiter wie bisher keine Option ist", kann im Weltagrarbericht nachgelesen werden.

Er brachte den Konferenzteilnehmern einen Ohrwurm nahe:

  • Das Gegenteil von Wachstum ist genug!
  • Aber auch das Gegenteil von Mangel ist genug!
  • Mit anderen Worten: Es ist genug! Es reicht!

Milchseen auf Kosten der Steuerzahler oder glückliche Kühe ohne Exportsubventionen?

Wer Wege aus der Krise der bäuerlichen Milchwirtschaft sucht, sollte sich die Seiten von MdB Friedrich Ostendorff ansehen - siehe http://www.f-ostendorff.de/ - der als Podiumsgast dabei war.

Aber auch Romuald Schaber, Vorsitzender des Bundesverbandes deutscher Milchviehhalter, trat vehement für die Wiederherstellung des Milchmarktgleichgewichtes ein  - siehe http://bdm-verband.org/html/

 

Wie viel Schwein verträgt das Klima?

Unter den Podiumsgästen Matthias Wolfschmidt von foodwatch, der eine Bestandsaufnahme über die "Kostenwahrheit" der Lebensmittelproduktion vornahm, vehement für die Abschaffung der EU-Agrarsubventionen eintrat und stattdessen Umweltabgaben und Emissionssteuern forderte, denn Landwirtschaft muss Teil der Klimapolitik werden.

Und mit dabei Jochen Dettmer, Bundesgeschäftsführer von Neuland e.V., der sowohl den Tierschutz als auch die Agrarpolitik kritisch im Blick hatte. Während die großen Schweinezucht- und Mastbetriebe in der Regel durch große Kapitalgesellschaften betrieben werden, organisiert sich die zukünftige Geflügelmast durch ein Verbundsystem von Lohnmastbetrieben. Gefordert werden politische Instrumente, um Tierschutz in der Landwirtschaft durchzusetzen.

Ob sich Geflügelmast für Landwirte lohnt, lässt sich in diesem Flugblatt: 3 Fragen 3 Antworten der Arbeitsgemeinschaft Natur und Umwelt, BI gegen Hähnchenmast in Schnega, Initiative gegen Tierfabriken, BI Varbitz nachlesen.

Über 100 Euro zahlt jeder als Steuerzahler/in jährlich für die EU-Agrarpolitik und wo bleibt das Geld? Hier können Sie nachlesen, wo unsere Steuergelder bleiben!

Auf der Suche nach Empfänger von EU-Agrarsubventionen - siehe  http://www.agrar-fischerei-zahlungen.de/Suche

Und wer wissen möchte, wer von den EU-Agrarsubventionen profitiert, sollte nachlesen bei der ►Initiative für Transparenz bei EU-Agrarsubventionen - siehe http://www.wer-profitiert.de/de/home/ -  Millionenbeträge fließen an die Lebensmittelindustrie. Bauernhöfe erhalten dagegen Peanuts.

Dass gerade Niedersachsen in der Massentierhaltung auf dem Vormarsch ist, mussten die Konferenzteilnehmer mit Bestürzung zur Kenntnis nehmen.

Der Widerstand gegen Massentierhaltung ist groß auch in anderen Orten - siehe http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/landwirtschaft/tierschutz/widerstand/

Sehr engagiert berichtete Gabriele Wolf, Sprecherin der Bürgerinitiative gegen Schweinefabrik in Gerbisbach, von den mittlerweile langjährigen Erfahrungen ihrer BI. Dort geht man inzwischen juristisch vor, denn die örtlichen Behören haben dem Investor das Bauvorhaben genehmigt, aber solange die juristische Auseinandersetzung dauert, kann nicht gebaut werden.


Macht. Geld. Gentechnik. Von Verbrauchern abgelehnt, von der Politik hofiert. Wo bleibt die Wahlfreiheit?

Als Podiumsgast geladen: Carlo Petrini, Internationaler Präsident von Slow Food, der sich deutlich gegen Gentechnik und Saatgutmonopole aussprach, denn "man kann nicht Diener zweier Herren sein" - siehe

Gentechnik und Saatgutmonopol bedrohen Biodiversität in http://www.slowfood.de/intro_07/petrini_biofach

Auch Heike Moldenhauer, BUND-Gentechnikexpertin, konnte überzeugend erläutern, warum kein Mensch genmanipulierte Pflanzen braucht, denn die eine Art der genmanipulierten Pflanzen wird gegen Herbizide und die andere Art gegen Insekten resistent gemacht und wer will so etwas im Fleisch haben oder essen? Siehe ihren Artikel  http://diegesellschafter.de/tagebuch/eintrag.php?eid=1281&z1=1263384763&z2=a818e813e32738691f98a0d81aaaa1b6&t

Sie tritt für das »Neues Logo für gentechnikfreie Lebensmittel« ein, das Anfang der Woche von der Landwirtschaftsministerin vorgestellt wurde.

Wer über das Reinheitsgebot für Saatgut mehr erfahren möchte, sollte nachlesen auf den Seiten http://www.saveourseeds.org/

 

Der Konferenzsaal war flankiert mit Ortsschildern, deren Orte sich gegen die Massentierhaltung wehren. Es waren wirklich viele! Einerseits erschreckend, dass so viele Orte davon betroffen sind, andererseits tröstlich, dass sich soviele zur Wehr setzen!
Auch für Polle war ein Ortsschild aufgestellt.

Gabriele Bannert, Berlin

 


... weitere Links

Grüne Woche muss sich von der vorgetäuschten heilen Agrarwelt verabschieden - siehe
http://www.sonnenseite.com/Aktuelle+News,Gruene+Woche+muss+sich+von+der+vorgetaeuschten+heilen+Agrarwelt+verabschieden+,6,a14931.html

 

►Pressemitteilung NEULAND e.V. "Studie zu den Perspektiven des Europäischen Tierschutzsiegel vorgestellt"

 

 

 

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