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Niedersächsische Landtagswahl am 20. Januar 2013

Endgültiges amtliches Ergebnis der Landtagswahl am 20.01.2013

KDS (komm. Datenverarbeitungszentrale Südniedersachsen) Landtagswahl 2013

http://www.wahlrecht.de

Wahlatlas 2013

Zur niedersächsischen Landtagswahl am 20. Januar 2013 treten elf Parteien mit einer Landesliste an. Wer noch nicht entschieden ist, kann sich an den Wahl-O-Mat wenden. Hier der Link zum Wahl-O-Mat.

► Das grüne Wahlprogramm und die Kandidaten der grünen Landesliste können auf den Seiten der Grünen Niedersachsen nachgelesen werden.

 

► Hier geht es zu den Wahlprüfsteinen der BI Tuchtberg zur Landtagswahl am 20. Januar 2013 mit Antworten von

  • Sabine Tippelt (SPD)
  • Christian Meyer (Bündnis 90 / Die Grünen)
  • Uwe Schünemann (CDU)

 

Sechs Fragen an die sechs Landtagskandidaten

Die TAH-Redaktion befragt die Bewerber um ein Mandat im niedersächsischen Landtag zu den wichtigsten Themen. Hier die Antworten der Kandidaten des Wahlkreises 20

1) Fusion: (...)

2) Finanzen: (...)

3) Verkehr: (...)

4) Bildung: (...)

5) Gesundheit: (...)

6) Umwelt: Themen wie Salzeinleitung in die Weser, Ziegenstall und Petri-Pipeline oder Hähnchenmastanlage spielen im Kreis Holzminden seit Jahren eine große Rolle. Bitte geben Sie zu jedem dieser Stichworte ein kurzes Statement ab.

Uwe Schünemann, CDU: Die Einleitung von Salzwasser in die Weser als Dauerlösung lehne ich genauso ab wie den Bau einer Fernleitung zur Nordsee. Hier muss eine umwelt­verträgliche Lösung beim Verursacher erreicht werden. - Es handelt sich hier nicht um ei­ne Petri-Pipeline, sondern um eine umweltverträgliche und wirtschaftliche Lösung der Ab­wasserfrage für die Region. - Die Genehmigung einer Hähnchenmastanlage ist Angele­genheit des Landkreises. Die Landesregierung hat neue Standards für den Tierschutz be­schlossen, die hier ganz konsequent zur Anwendung gebracht werden müssen.

Sabine Tippelt, SPD: Die dauerhafte Einleitung von Salzabwasser in die Oberweser und Weser bekämpfe ich mit aller Entschiedenheit. Massentierhaltung jeglicher Art, egal ob Ziegenstall oder Hähnchenmast, lehne ich grundsätzlich ab; sie entspricht weder ethi­schen noch religiösen Wertmaßstäben. Die Abwasserleitung von Brevörde nach Holzmin­den ist beschlossen.

Hermann Grupe, FDP: Salz hat in der Weser nichts zu suchen. Die Haltungsbedingun­gen von Nutztieren sind in den letzten Jahrzehnten in vielfältiger Weise verbessert wor­den, ein Verhindern von Stallbauten im Kreis Holzminden und die Verdrängung in andere Länder nutzt keinem Tier, sondern schädigt nur unsere heimische Wirtschaft. Die Abwas­ser-Pipeline ist die ökologisch und ökonomisch günstigste Lösung für die betroffene Regi­on, durch die unter anderem auch die langfristige Existenz der Feinkostfirma Petri und da­mit von mehr als 250 Arbeitsplätzen gesichert wird.

Christian Meyer, Bündnis 90/Die Grüne: CDU und FDP reden viel, aber haben die massive Versalzung der Weser nicht nur geduldet, sondern genehmigt. Wir werden die Vorschläge des Runden Tisches umsetzen und die Weserversalzung endgültig been­den. Industrielle Massentierhaltung ist Tierquälerei und schadet den Anwohnern, daher lehnen wir sowohl die geplante Ziegenfabrik bei Polle als auch die Hühnermast bei Eschershausen entschieden ab. Mit einer rot-grünen Landesregierung werden wir eine Wende in der Landwirtschaft hin zu bäuerlich-artgerechter Tierhaltung einleiten.

Sabine Golczyk, Die LINKE.: Die Salzeinleitungen in die Weser sind umweltpolitisch katastrophal und werden bei Überschwemmungen die Felder der Landwirte versalzen, was deren Existenz gefährdet. Die Linke fordert eine artgerechte Tierhaltung und die Förderung einer Landwirtschaft, die gesunde Lebensmittel herstellt und der Natur eben­so wie Mensch und Tier gerecht wird. Aus diesem Grund sind wir solidarisch mit den Bürgerinitiativen, die sich gegen die Ziegenfarm in Polle sowie die Hähnchenmast am Tuchtberg aussprechen.

Michael Zieseniß, Freie Wähler Niedersachsen: Keine Salzeinleitung in die Weser! Es gibt bessere Wege. Bauvorhaben, gerade von Ver- und Entsorgungseinrichtungen, müssen zukunftsweisend sein und langfristig zur Region, vor allem aber zu den Men­schen und den Betrieben darin, passen. Auch Investitionen in Innovationen müssen wei­ter möglich sein. Vor allem aber muss über alle Projekte klar, offen und ohne ideologi­sche Einschränkungen diskutiert werden können, um so gemeinsam mit den Menschen in der Region die richtigen Entscheidungen treffen zu können.

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